Chronik
2009
Schon zum vierten Mal konnte Cantus Novus für die Südwest Presse Aktion 100.000 und Ulmer helft in der Georgskirche vor großem Publikum auftreten. Im Zentrum des geistlichen Konzerts unter dem Titel "Wisst Ihr noch..." stand die Uraufführung der "Missa 2008" des Chorleiters Helmut Steger (am Klavier: Sebastian Müller-Schrobsdorff), umrahmt von Stücken aus der Zeit der Renaissance und des Barock sowie zeitgenössischen Weisen. Das Duo da Camera begleitete und umrahmte den Gesang mit Blockflöte und Gambe.
Am 6. Juni sang Cantus Novus im Rahmen der "Samstagsmotetten" im Ulmer Münster unter dem Titel "O lux beata, Trinitas". Hier kam Helmut Stegers neue Komposition, "O lux beata", zur Uraufführung, das durch Felix Mendelssohn Bartholdys Choral gleichen Namens angeregt wurde.
Daneben erklangen weitere Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter eines der beiden Werke für Frauenchor des berühmten Arvo Pärt: "Peace upon you, Jerusalem".
Der Chor wiederholte dieses eindrucksvolle, spannende Programm am 7. Juni in der Pfarrkirche am Sonnenberg in Suttgart.
2008
Wiederum als Benefizkonzert für die Südwest Presse "Aktion 100.000" und "Ulmer helft" fand am 5. Januar in St. Georg das Konzert "Gelobt sei der da kommt" statt. Im Mittelpunkt standen "In nativitate Domini nostri Jesu Christi canticum" von Marc-Antoine Charpentier und weitere Stücke aus der Zeit des Barock; Solistin war die Sopranistin Nele Gramß.
Am 22. Juni erklang im Haus der Begegnung Ulm sommerliche Chormusik unter dem Motto "Nun stehn die Rosen in Blüte". Als Solisten waren die zwei ehemaligen Ulmer Spatzen Anke Briegel, Sopran, und Benno Schachtner, Countertenor und Klavier, mit von der Partie. Neben einem Zyklus von Volksliedern in Sätzen von Johannes Brahms erklangen drei Eichendorff-Lieder von Józef Swieder und zwei Stücke nach Texten aus den Piae Cantiones von 1625 des Norwegers Otto Olsson.
Unter dem Titel "Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat" stand das geistliche Konzert in der Petruskirche Neu-Ulm am 18. Oktober, ein Benefizkonzert für ein Afrika-Projekt. Cantus Novus wurde begleitet und umrahmt von Brunhilde Holderbach an der Blockflöte und dem Duo Dialogo Musicale mit historischen Zupf- und Streichinstrumenten.
2007
Zu einem nachweihnachtlichen Konzert "O großes Wunder" zugunsten der Spendenaktion "Ulmer helft" und "Aktion 100.000" lud Cantus Novus am 6. Januar nach St. Georg in Ulm ein. Neben alten Melodien aus volkstümlicher Überlieferung und Gregorianik waren einige Ulmer Erstaufführungen von Xavier Busto, Erika Budai, Xabier Sarasola und die Uraufführung von Helmut Stegers "Wie schön leuchtet der Morgenstern" zu hören. An der Orgel improvisierte Joseph Kelemen, Alexander Burda begleitete an der Chororgel.
Vom 18. bis 20. Mai führte der Arbeitskreis Musik in der Jugend in Ulm einen Stimmbildungskurs mit dem international erfolgreichen norwegischen Sänger und Chorleiter Carl Hogset durch. Im Rahmen dieses Kurses, an dem Chorleiter aus ganz Deutschland teilnahmen, stellte Cantus Novus einen Teil des Übechors und gab am 22. Mai in der Söflinger Kirche "Mariä Empfängnis" ein geistliches Konzert. Im Mittelpunkt stand hier die "Little Jazz Mass" des Engländers Bob Chilcott. Das "SMS-Jazz-Trio" aus Stuttgart begleitete, an der Orgel improvisierte der Stuttgarter Organist Johannes Mayr.
Ende Juli wurde in der Thalfinger Kirche "Christus unser Leben" die neue CD mit geistlicher Musik "Singt dem Herrn ein neues Lied" aufgenommen.
2006
Zwei Konzertprogramme bestimmen das Jahr 2006: In der Walpurgisnacht (30.4./1.5.) behauptete Cantus Novus "Hier kommt der Mai - Ecco la primavera" und Madrigale des 16. und 17. Jahrhunderts aus England, Frankreich, Italien und Deutschland. Kontrast dazu die vier Madrigale für Frauenchor von Zoltán Kodály. Ergänzt und begleitet wurde das Programm vom "Duo da Camera", Brunhilde Holderbach, Blockflöte, und Michael Spengler, Viola da Gamba.
Pfarrer Volker Metelmann, der langjährige Leiter des Hauses der Begegnung, hatte sich zum Abschied ein Konzert gewünscht. An diesem Abend dominierten Werke, in denen der "Abschied" eine zentrale Rolle spielt. Cantus Novus wurde von Tenor- und Bassstimmen sowie einem Instrumentalensemble ergänzt, und so kamen Werke von Mielczewski, Bruhns und Lau zur Aufführung, dazu drei "Songs of travel" und Werke von Marx, Buchenberg, Lechner und Moore.
2005
"Dein Licht scheint in der Nacht", Nachweihnachtliche Geistliche Musik singt Cantus Novus am 8. Januar in St.Georg, wieder zugunsten der "Aktion 100 000". Unter anderem waren Werke von Grimm, Mielczewski, Schein, Prätorius, Croce, Schop, Rutter und Graap zu hören, 2 Tenöre und 1 Baß unterstützen die Frauenstimmen bei einigen Stücken.
Die "Sommer-Musik" am 9. Juli im Haus der Begegnung gab auch dem Publikum Gelegenheit, gemeinsam mit dem Chor zu singen. Im Mittelpunkt des Abends Lieder aus dem "Schöpfungsgesang" von Christian Lahusen.
"ganz persönlich - 10 Jahre CN". Zwei Konzerte,am 22. Oktober für die KBF in Mössingen und am 23. Oktober im Haus der Begegnung in Ulm, beschlossen das Jubläumsjahr. Im Programm Faurè, Tormis, Herzogenberg, Buchenberg, Weiß-Steinberg, Poos, Tucapsky, Schumann, Kocsar und 2 Pop-Songs von Bacharach und Costello, die Prof. Bernd Frank, der am Flügel Teile des Programmes durch Improvisationen verband, als Geburtstaggeschenk für Cantus Novus arrangiert hatte.
2003
Im Rahmen der Illerriedener Konzerte gab es am 23. März "Lieder mit und ohne Worte". Im Mittelpunkt die "Sappho-Lieder" von Wilfried Hiller und "A little vocal concerto" von Joszef Swider, der seine Komposition für diesen Anlaß für Flöte und Violoncello bearbeitet hatte.
Vom 19. bis 21. Juni nahm Cantus Novus im Bibliothekssaal im Kloster Roggenburg seiner erste CD "Liebe Love Amour" auf und gab zusätzlich am 19.Juni ein Konzert im Rahmen der Reihe "Roggenburger Sommer".
"Liebe Love Amour" wurde am 14. September im Haus der Begegnung in Ulm mit einem Konzert der Öffentlichkeit vorgestellt.
2002
Beim diesjährigen 6. Deutsche Chorwettbewerb der vom 4.-12. Mai 2002 in Osnabrück stattfand, erhielt Cantus Novus in der offenen Kategorie der Frauenchöre einen 2. Platz und einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines deutschen Volksliedes.
Am 25. Mai 2002 führte Cantus Novus unter dem Titel "O mistress mine" alte und neue Shakespeare- Vertonungen anlässlich der Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Musik in der Jugend auf.
"Alles Liebe?" fragte der Chor beim Konzert am 15. September in der Galerie Marienkirche in Staig und erzählte am 22. Dezember in St. Maria Himmelfahrt, Söflingen bei einem Konzert für die Hilfs-"Aktion 100.000" der Südwest Presse Ulm die Weihnachtsgeschichte "Es begab sich aber...".
2001
Unter dem Titel "Für Frauenstimmen" widmete sich der Chor im Mai 2001 den berühmten Gesängen für Frauenstimmen von Robert Schumann sowie einem 1964 komponierten Werk des Engländers John Gardner "A Shakespeare Sequence".
Als einziger Chor aus Deutschland war Cantus Novus vom 22.-26. August 2001 in Arezzo/ Italien, um zusammen mit 29 weiteren Chören aus aller Welt beim Wettbewerb "Guido d'Arezzo" zu singen. Die jungen Damen konnten einen erfreulichen 1. Platz in der Kategorie Romantik/ Klassik mit nach Ulm nehmen.
2000
Im April 2000 führte Cantus Novus in dem Chor- und Instrumentalkonzert "Vom Lobpreisen" zu Gunsten des "Haus der Begegnung" in Ulm geistliche Werke aus drei Jahrhunderten auf.
Bei einer 10-tägigen Konzertreise in die Provence im August 2000 begeisterte Cantus Novus bei 5 Konzerten nicht nur die Zuhörer sondern gönnte sich auch einen erlebnisreichen Auslandsaufenthalt.
"Es begab sich aber..." - Die Weihnachtsgeschichte im Lied beendete im Dezember das Jahr 2000.
1999
Das Konzert von Cantus Novusim Mai 1999 "Abendgang im Lenz" hatte das Motto "Literatur und Musik". Im Mittelpunkt stand Heinrich Poos′ Zyklus "Es ist ein Gesang in meinen Sommer gefallen". Daneben sang der Chor Werke von Johannes Brahms, Gustav Jenner und Max Reger sowie Kompositionen aus Estland, Irland, England und Amerika.
1998
Im Mai 1998 ersang sich Cantus Novus beim 5. Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg den 2. Preis in der Offenen Kategorie der Frauenchöre, sowie einen Sonderpreis für die hervorragende Interpretation eine zeitgenössischen Werkes: Knut Nystedts "Lobpreis der Liebe".
|